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Dreißigjährige Krieg
Varusschlacht
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Besuchenswert



Neuerscheinung zum 400. Jahrestag des Kriegsbeginns 1618 

Die Apokalypse aus Sicht der Täter und Opfer




Der Dreißigjährige Krieg

Als Deutschland in Flammen stand

Erschienen 13.10.2017


Broschiert
:
Propyläen Verlag
368 Seiten, dazu Farbabbildungen und Karten
18 Euro
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eBook:
Ungekürzte Kindle Edition
Dateigröße 13544 KB
16,99 Euro
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 Inhhaltsvereichnis und Leseprobe

 

 

 

 


Rezensionen:
 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb, 21.11.2017:

»Kann man den Dreißigjährigen Krieg in Kurzform erzählen? Christian Pantle kann es, weil er vieles weglässt, was in der akademischen Historiographie zum Standard gehört: Schlachtbeschreibungen (mit der sinnvollen Ausnahme der ersten Schlacht von Breitenfeld), Exkurse zu Reformation und Gegenreformation, Erörterungen zur Reichsverfassung und zur französischen, schwedischen und habsburgischen Großmachtpolitik. Stattdessen findet Pantle, Ex-"Focus"-Redakteur und heute Chef des Monatsmagazins "G/Geschichte", seinen roten Faden durch das Chaos der Epoche in zwei Ego-Dokumenten, die aus den Zeitzeugnissen herausragen: dem Tagebuch des Söldners Peter Hagendorf und den Aufzeichnungen des Andechser Abts Maurus Friesenegger. Mit ihnen zieht er von Italien über Magdeburg nach Nördlingen und Alerheim oder lässt die Furie des Krieges um den Klosterberg am Ammersee toben. Und wo ihm zeitgenössische Gewährsleute fehlen, findet er Rat bei Golo Mann und Schiller oder bei dem Briten Peter H. Wilson. Pantles Buch ist, so gesehen, weniger eine Gesamtdarstellung als eine Art Reader zum Dreißigjährigen Krieg. Aber die Zitate sind so geschickt montiert, die erzählenden Passagen so flüssig formuliert, dass man den Band schneller durchliest als ein einziges Kapitel bei den Altvorderen. Für Einsteiger dringend empfohlen.«

 

Der Tagesspiegel, Thomas Speckmann, 1.11.2017:

»(...) Bereits mit seinem Bestseller zur Varusschlacht hat er [Christian Pantle] sich als Autor einen Namen gemacht, der es vermag, dem Leser das historische Geschehen nahezubringen. Auch die Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges werden von ihm in eindringlichen Erzählungen gespiegelt. Sie drehen sich nicht zuletzt um das blutige Leben der Söldner auf dem Schlachtfeld und die Schicksale der Zivilisten in ihren verwüsteten Dörfern und Städten.

Da kommt der Pappenheimer Peter Hagendorf zu Wort, der 23 Kriegsjahre lang von einem Kampfschauplatz zum nächsten marschiert – tausende Kilometer kreuz und quer durch Deutschland und Mitteleuropa. Da wird die Verzweiflung greifbar, die der Mönch Maurus Friesenegger verspürt angesichts der Zerstörungen rings um sein Kloster. In seinen Aufzeichnungen geht es um Mord und Tod, Raub und Plünderungen, Vertreibung und Barbarei. Doch nicht nur von schrecklichen Erlebnissen lässt Pantle die Zeitzeugen in ergreifender Weise berichten, sondern auch von Momenten der Menschlichkeit, Solidarität, Hilfsbereitschaft, des Mitgefühls und Zusammenhalts. Sogar in einem Krieg, so furchtbar und langdauernd wie dieser.«  

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